begrüßt seine Leserinnen und Leser!

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Portfolio und Mehr wird jetzt ergänzt um einen Bereich "Allocation and Pricing: Das Ausgabenportfolio der privaten Haushalte und die Wertschöpfungskette"

Hier wird es mathematisch formaler.Viele der in poum.de aufgestellten Vermutungen können mathematisch gezeigt werden, und zusätzliche Überlegungen stellen einen weiteren Beitrag dar, der Vollbeschäftigung noch näher zu kommen.

Kaufen bzw. Ausgeben Sparen Investieren Wachstum Impressum
Möbel

Auch auf PORTFOLIO und MEHR: Tool, bei dem Sie die Chancen für eine weitere Verbesserung der Arbeitsmarktlage berechnen können, die sich gemäß Ihrer Einschätzung für einige relevante Kriterien ergeben. (linke Spalte)

Dieses Tool soll das Kriterium "Ausgewogenes Ausgabenportfolio" ergänzen. Das Kriterium "Inflation" findet keine Berücksichtigung. Möglicherweise ist es weniger bedeutend für den nachhaltigen bzw. dauerhaften Abbau von Arbeitslosigkeit, als man in der Vergangenheit dachte.

Hinweis: Die auf Portfolio und Mehr bereit gestellten Beiträge sollen zum Nachdenken anregen und stellen keine Anlageempfehlung in Sach- oder Finanzinvestitionen dar!

Was ist poum.de?
Aus poum.de wird ein Boom!

Das Ausgabenportfolio der privaten Haushalte ist vielfältig. Klar ist allen, dass dort, wo ausgegeben wird, Arbeitspätze erhalten werden und neue entstehen könn(t)en. Natürlich soll sich jeder das kaufen, worauf sie und er Lust hat. Das ist für das Glück der Konsumenten wichtig.
Bestimmte Ausgaben sind unvermeidbar. Dazu gehören u.a. Wohnen, Lebensmittel, Haushalt, Kleidung und Energie. Diejenigen, die ein zu niedriges Einkommen haben, können schwer noch in anderen Branchensegmenten kaufen. Ziel muss es also sein, dass alle über die unvermeidbaren Ausgaben hinaus in möglichst vielen weiteren Branchensegmenten kaufen können.

Durch die Existenz von Geld gerät leicht in Vergessenheit, dass die Beschäftigten aus den vielfältigen Branchensegmenten im Grunde untereinander tauschen. Es kann vermutet werden, dass das Ausgabenportfolio der privaten Haushalte möglichst ausgewogen sein muss, damit die Angehörigen aller Branchen zufriedenstellend am Tausch teilnehmen können. Weiterhin ist zu vermuten, dass in den Ländern, in denen die Wirtschaft in schwierigen Problemen steckt, das Ausgabenporfolio zu einseitig ist.

Gibt es beispielsweise einen Immobilienboom, sind aber die Küchenschränke in den alten Wohnungen aus den 80er Jahren und viele Möbel auch, haben die Angehörigen dieser Branchen aktuell wenig zum Tauschen und können sich nicht nur eine neue Wohnung nicht leisten. Dabei kostet ein Küchenschrank für 95 €, der 5 Jahre hält, kaum mehr als 5 cent pro Tag!

Gibt es eine bestimmte ausgewogene Zusammensetzung des Ausgabenportfolios aller, die optimal für Wohlstand und Vollbeschäftigung ist?

Klar ist, dass dort, wo viel auf den Tag gerechnet ausgegeben wird, viele Arbeitsplätze sein müssen. Aber nicht alle Arbeitsplätze sieht man beim Kauf bzw. beim Ausgeben. Und Unternehmen haben Kosten, die die Kaufenden im Moment des Kaufes oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung vielleicht nicht bedenken.

Ausgabenportfolio
Produktionsportfolio
regional und global


Überprüfen Sie anhand Ihrer Einschätzung für verschiedene Kriterien, die wichtig für eine Zunahme der Beschäftigung sind, wie gut die Aussichten für Vollbeschäftigung sind!

Treffen Sie eine Auswahl: "Steigt" oder "Fällt"!

steigt/steigenfällt/fallen
Kreditvergabe
Aktienmarkt
Kauflaune priv. Haushalte
Euro
Immobilienpreise
Ausgaben öffentl. Haushalte
Bewusstsein d. Untern. hinsichtl. Vollbesch.
Investitionen


Die zahlreichen Beiträge auf Portfolio und Mehr - poum.de zum Anklicken beleuchten die Thematik, was private Haushalte durch ihr Ausgabeverhalten tun können, Wohlstand und Beschäftigung zu erhöhen. Das obige Tool in dieser Spalte ergänzt die Thematik um einige Aspekte, die sich dem einzelnen ausgebenden Haushalt anscheinend weitgehend entziehen. Insgesamt ist es natürlich aber bei allen Aspekten bzw. Kriterien so, die für Wohlstand und Beschäftigung wichtig sind, dass es die Summe einer Vielzahl von Entscheidungen ist, die eine Wirtschaft und ein Gemeinwesen (das auch im größeren globaleren Zusammenhang gesehen werden kann) zu mehr gleichmäßigem Wohlstand und zu mehr Beschäftigung bewegt.

Interessierte Leserinnen und Leser können sich fragen, wo denn die Grenzen ihres privaten Ausgabeverhaltens sind. Wer über Privates (private Haushalte und private Unternehmen) nachdenkt, kommt nicht daran vorbei, an einem bestimmten Punkt auch über die Ausgaben des Staates nachzudenken. Der Anteil der Ausgaben der öffentlichen Haushalte und der Sozialsysteme am Bruttoinlandsprodukt ist gewaltig. Und ein Blick in Statistiken lässt vermuten, dass die Staatsausgaben (Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden) bald ebenso viel bewegen können, wie das Ausgabenportfolio der privaten Haushalte.

Allerdings ist es in nicht wenigen Fällen so, dass in den Ländern, wo übersteigerte Hoffnung auf den Staat gesetzt wird, nach dem Motto, dafür muss der Staat sorgen, die Wirtschaft in nicht unerheblichen Problemen steckt, so dass es vielleicht besser ist, die prozentuale Gewichtung dessen, was die Ausgaben der Privaten und die Ausgaben des Staates bewirken können, nicht genau an der Staatsquote festzumachen. Nun kommt man an der Mathematik nicht vorbei, und zunächst entzieht der Staat durch Besteuerung den privaten Haushalten und privaten Unternehmen Geld, was diese für mehr Beschäftigung einsetzen könnten. Und natürlich sind private Haushalte gut beraten, sich dafür zu interessieren, ob der Staat sinnvoll besteuert, und was der Staat mit Steuereinnahmen von privaten Haushalten und privaten Unternehmen macht. Deshalb hat Portfolio und Mehr - poum.de gut zwei und einhalb Jahre seit Bestehen der Seite angefangen, auch einige Aspekte zu Staatsausgaben zu beleuchten. Viel Spaß beim Lesen wünscht Christoph Ziaja

poum.de ist Mehr!
poum.de ist auch
"Plus OU Moins"


Plus ou moins? Mehr oder weniger? Darf´s ein wenig mehr sein? Der Bereich "plus ou moins" bei poum.de spielt u.a. in die Fragestellung des Wachstums hinein. Aber nicht nur.

Geht´s nach oben oder eher nach unten? Mit der Nachfrage, dem Angebot, den Preisen, der Inflation, den Zinsen oder auch den Aktienkursen. "Plus ou moins" ist der Bereich bei poum.de, der laufend aktualisiert wird. Es lohnt sich also, regelmässig vorbei zu schauen.

Und hier geht´s auch gleich los:
Lesen Sie ein interessantes Gespräch zwischen Markt, Angebot, Preis und Nachfrage...
bitte hier klicken


Portfolio und Mehr: Fast Moving Consumer Goods, andere Branchen, Inflation, Umsatzentwicklung
Portfolio und Mehr: Ausgaben privater Haushalte, Staatsausgaben, Politik
Portfolio und Mehr: Angebot, Nachfrage, Preise, Inflation, Beschaeftigung
Portfolio und Mehr: Vollbeschäftigung und Wertvorstellungen
Portfolio und Mehr: INTERAKTIVES TOOL - Zentralbank - Immobilien - Wachstum (?) - Vollbeschäftigung (?)
Portfolio und Mehr: Aktiengesellschaften und kleine Unternehmen
Portfolio und Mehr: Investitionen, Innovationen?
Portfolio und Mehr: Umsatzwachstum-Beschäftigungszunahme
Portfolio und Mehr: Ein konkretes Zahlenbeispiel für den Weg zu Vollbeschäftigung
Portfolio und Mehr: Kleine und große Unternehmen und Exporte und Importe
Portfolio und Mehr: Qualität
Portfolio und Mehr: Auf dem Weg zu Vollbeschäftigung
Portfolio und Mehr: Wachstum, Vollbeschäftigung, Ausgaben
Portfolio für Vollbeschäftigung
Arbeitslosigkeit
Inflation - Deflation
Optimismus

Vollbeschäftigung und Wohlstand, bzw. eine gleichmäßigere Verteilung des Wohlstandes stehen im Zentrum von Portfolio und Mehr - poum.de. Naheliegend ist natürlich, dass das was in dieser Hinsicht durch die Ausgaben der privaten Haushalte erreicht werden kann, zuerst beleuchtet wird. Ich gebe einen Euro aus, und hoffe, dass er beschäftigungswirksam ist. Dagegen entziehen sich die Ausgabeentscheidungen der hauptberuflich Staatsverantwortlichen als Beschäftigte im öffentlichen Dienst oder in der Politik weitgehend dem Einfluss der privaten Haushalte. Alle paar Jahre wird gewählt, und das war´s. Gleiches gilt für Ausgabeentscheidungen in Unternehmen. Ich bin Kunde eines Mobilfunkunternehmens und muss dafür manchmal mehr bezalen als für meine Stromrechnung, ohne die ich nicht kochen könnte, und ohne die ich kein Licht hätte, und ohne die ich auch mein Mobiltelefon nicht aufladen könnte. Und dabei ist gerade auch die Stromrechnung in den letzten Jahren immer höher geworden. Naheliegend ist daher, um der Ausgewogenheit auf dieser Seite gerecht zu werden, nicht nur Aspekte zu Staatsausgaben zu präsentieren, sondern ebenfalls die privaten Unternehmen als treibende Kraft für Vollbeschäfigung und eine gleichmäßige Verteilung des Wohlstandes zu würdigen. Portfolio und Mehr - poum.de wird daher schrittweise in der Sektion "plus ou moins" Beiträge zu Staatsausgaben und auch mehr Beiträge zu Unternehmen präsentieren.


poum.de ist auch MUOP
poum/muop: Aber was ist MUOP?

MUOP ist die "Modern Urban Oyster Philosophy" bei poum.de. Hier wird es ein wenig philosophisch, auch literarisch, nachdenklich, aber natürlich auch heiter. Nicht in jeder Auster ist eine Perle, aber bei poum.de kann man welche finden. Lassen Sie sich überraschen!
Auch MUOP wird ständig um Beiträge erweitert.

Zum Beispiel MUOP 1 und 2:

Stellen Sie sich ein Bild vor mit Einkaufenden in einem beliebten Geschäft. Könnte das Bild so aussehen? bitte hier klicken

Die weiteren Beiträge beschäftigen sich mit "Heiterkeit" und "Wünschen", u.a. Durch Klicken auf die Bilder erfahren Sie mehr.

Portfolio und Mehr: Politik
Portfolio und Mehr: Sicherung der Zukunft - Gibt es einen Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Kultur?
Portfolio und Mehr: Löhne, Gehälter, Betriebsvermögen, Investitionen
Portfolio und Mehr: Strategien der inflationsgeschuetzten Portfolio Selection
Portfolio und Mehr: Vollbeschaeftigung, Einkommen, Konsum, Vermoegen
Portfolio und Mehr, MUOP: simplicity
Portfolio und Mehr: Geld, Tausch, Handel, Wert, Preisstabiltät
Portfolio und Mehr - MUOP - Vermögen
Portfolio und Mehr - MUOP - Markt-Gerechtigkeit
Portfolio und Mehr - MUOP - Es verteilt der Markt
Portfolio und Mehr - Modern Urban - helfen
Portfolio und Mehr - Individualität - Gemeinwesen
Portfolio und Mehr - Individualität - Gemeinsamkeiten
Portfolio und Mehr - Überraschung, wie gewohnt
Portfolio und Mehr - Heiterkeit
Wünsche
modern, solidarisch, traurig
Marktentreue

Eine Philosophie
für Vollbeschäftigung?

Klassiker, Keynesianer, Neoklassiker, Postkeynesianer, Monetaristen - sie alle haben im Rahmen der Volkswirtschaftslehre versucht, Vollbeschäftigung zu erreichen. Meistens ohne Erfolg. Also bedarf es einer Philosophie, die im Rahmen der Marktwirtschaft das Denken dieser Strömungen in der Volkswirtschaftslehre kennt, aber diesen noch eins drauf setzt, sozusagen. Anknüpfungspunkt dieser Bemerkungen vom Juli 2016 soll der aktuelle Beitrag über das Einkommen der privaten Haushalte sowie zu Betriebsvermögen von Unternehmen und Investitionen sein. Weiterhin habe ich über die Vergabepraxis von Krediten durch Banken zu Investitionszwecken nachgedacht, die fallweise auf einem Berg fauler Kredite sitzen und nun über den Staat nachdenken. Wenn es stimmt, was ich über unternehmerisches Denken in dem erwähnten aktuellen Beitrag zum Betriebsvermögen schreibe, dann muss besonders das Ende dieses Beitrages zum Nachdenken anregen. Sollte man das investieren, was übrig bleibt? Und nicht umgekehrt zu sehr auf Wachstum hoffen und den zusätzlich Eingestellten das geben, was übrig bleibt, nachdem fleißig investiert worden ist. Arbeitslosigkeit ist ja so etwas wie eine Residualgröße. Manche Unternehmen würden ja schon sehr wohl Arbeitsplätze teilen; aber es bleibt einfach kein Geld für zusätzliche Arbeitskräfte übrig. Man möchte ja natürlich die Substanz eines Unternehmens möglichst ausbauen, denkt also an den privaten Nutzen, wohingegen das Ausgabenportfolio eines vormals Arbeitslosen ja zunächst in alle möglichen Branchen fließt und nur über Umwege zurück zum einstellenden Unternehmen. Natürlich hilft Wachstum dabei und Investitionen sind die Grundlage für Wachstum, aber wer auch verschiedene Beiträge auf poum.de über die Präferenzen der Verbraucher gelesen hat, der weiß auch, dass aus Investitionen nicht ohne weiteres "self fulfilling prophecies" werden. Empfehlen dazu möchte ich mein Buch von 2003. Arbeitslosigkeit ist also ein Phänomen von "WAS ÜBRIG BLEIBT?" Und gibt es nur eine Chance, Vollbeschäftigung wirklich zu erreichen, indem man sich sagt, "Vollbeschäftigung first"? Empfehlen in diesem Zusammenhang möchte ich den Beitrag über "Vollbeschäftigung und Wertvorstellungen", der schon über ein Jahr Leser anzieht. Und folgerichtig habe ich auch in das interaktive Tool in der Spalte ganz links das "Bewusstsein der Unternehmer hinsichtlich Vollbeschäftigung" vor ca. 10 Monaten aufgenommen. Ohne an dieser Stelle noch viel mehr Worte zu verlieren, möchte ich anregen, denken Sie einfach an "WAS ÜBRIG BLEIBT?" und machen Sie sich ihre Gedanken. Bleiben Sie poum.de treu bzw. der Vollbeschäftigung!

Auch lesenswert!

Sie sind nicht allein!
Sie lesen Portfolio und Mehr - poum.de und machen sich Gedanken über Vollbeschäftigung und Wohlstand. Klar ist, dass nicht alle bei "Fast Moving Consumer Goods", bei Automobilzulieferern und in der Immobilienbranche beschäftigt sein können. Wer auf Jobsuche sein sollte, stellt fest, dass viele Unternehmen Dienstleistungen für größere Gesellschaften erbringen (wollen). Stagniert aber das Wachstum der großen und sehr großen Unternehmen, stagniert so die ganze Kette. Wenn man die Arbeitslosigkeit noch einmal um 100.000 abbauen möchte, ist auch darüber nachzudenken, inwieweit kleinere Selbständigkeiten außerhalb der "Fast Moving Consumer Goods" zu unterstützen sind. Wenn Sie selbst einen gut bezahlten Job in Wettbewerbsbranchen oder im öffentlichen Dienst haben, können Sie zum Abbau der Arbeitslosigkeit mehr tun, als in Ihrer Stammbäckerei oder im Backshop täglich 2 belegte Brötchen und einen Kaffee zu kaufen.
Wenn Ihnen dafür 5 € am Tag nicht weh tun, könnten Sie dem Autor und Macher von Portfolio und Mehr - poum. de alle drei Monate einen Kurzroman im Wirtschaftskontext abkaufen. Ich denke über eine Selbständigkeit nach. Bücher über wirtschaftliche Zusammenhänge schreibe ich seit 2003. Aber der Absatz über den Bekannten- und Freundeskreis reicht nicht aus. Wenn Ihnen Portfolio und Mehr - poum.de gefällt, und Sie Interesse an 70 Seiten starken Büchern zu 5 € inkl. MWSt und Versand haben, schreiben Sie an: christoph.ziaja(at)allocation-and-pricing.de

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Von einem diplomierten Volkswirt können Sie natürlich erwarten, dass er Ihnen Gedanken zur aktuellen Diskussion über die Zinsen und weiterhin zur Staatsverschuldung und zu intertemporalen Aspekten der Wirtschaft präsentiert. Ein höherer Zinssatz sollte erwartungsgemäß zu einem steigenden Preisniveau führen. Und zwar, weil die für die Wirtschaft wichtigen Investitionen teurer würden. Insofern ist es schon ein Widerspruch, dass die Europäische Zentralbank immer wieder von einem Inflationsziel von 2% spricht, das aber mit niedrigen oder sogar negativen Zinsen nicht - und auch nicht in Verbindung mit dem Ankaufprogamm von Anleihen - erreicht wird. In der ökonomischen Theorie wurde in der Vergangenheit etwas Inflation mit steigender Beschäftigung in Verbindung gebracht. In der aktuellen Zeit haben wir aber erfahren, dass ein angemessen günstiger Ölpreis, der gerade so noch die erforderlichen Investitionen für diese Branche generieren kann, mehr Beschäftigung ermöglicht, als die Hoffnung, allgemeine Inflation könnte dies bewirken. Bei steigenden Zinsen würde die Überlegung ins Feld geführt werden müssen, ob Verbraucher in der Gegenwart weniger ausgeben würden, weil sie durch bessere Zinsen später mehr zum Ausgeben haben könnten. Wenn es aber stimmt, dass durch steigende Zinsen die Investitionen teurer werden (und zwar auch Ersatzinvestitionen), dann könnte man, insofern Verbraucher rational sind, die Verschiebung des Konsums von der Gegenwart in die Zukunft fast ausklammern, so dass es vorwiegend die teureren Investitionen sind, die das Preisniveau steigen lassen könnten. Auch wenn es in der Lehre an Universitäten meist nicht so deutlich in der Wortwahl gesagt wird, ist der Zins im Grunde eine "Verteilungskomponente". Und zwar bestimmt er, was diejenigen, die Geld übrig haben, entweder als Sparer oder als Verleiher von Geld, aus der Rentabilität von "Wirtschaftsprojekten" über einen bestimmten Wirtschaftsraum und Zeithorizont gesehen (z.B. die Eurozone), abbekommen. Dieser Satz entspricht übrigens meiner Wortwahl und ist kein Zitat, und Sie können ja einmal länger darüber nachdenken, ob er treffend ist. Dabei müssen Sie natürlich auch an nominal und real denken, denn auch der Name meiner Webseite "Portfolio und MEHR" ist nicht zufällig gewählt. Insofern ist es also bei längerem Nachdenken vielleicht gar nicht schlecht, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen niedrig hält? Na gut, das mit negativen Zinsen geht wohl entschieden zu weit, aber sehr niedrigen Zinsen könnte man durchaus einen Charme abgewinnen? Ja wenn, ja wenn da nicht die Sorge um das Sparen für die Alterssicherung wäre? Nun ist aber trotz niedriger Zinsen die Sparneigung gut, was vermuten lässt, dass es einfach genug sehr gut Verdienende gibt, bei denen unabhängig vom Zins nach den Ausgaben viel übrig bleibt. Und diejenigen, die aufgrund niedriger Einkommen schon jetzt nichts sparen können, für die wäre ein steigender Zins, wenn er mit steigenden Preisen einher gehen sollte, definitiv schlecht? Nun habe ich Ihnen noch Aspekte zur Staatsverschuldung versprochen, und zwar auch, wie in der Spalte rechts schon angedeutet, im Zusammenhang mit einer Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Bald dazu mehr. Und lesen Sie doch mal die Spalte rechts zunächst.


Wenn die Höhe des Zinses so wichtig für Investitionen ist, muss man fragen, ob extrem niedrige Zinsen die Wirtschaft auch dazu verleiten können, Überinvestitionen zu tätigen. Möglicherweise sind Probleme einiger Banken durchaus auf zu viel getäigte Investitionen ihrer Kunden zurückzuführen. Überinvestitionen könnten möglicherweise auch zu steigenden Preisen führen, selbst wenn der Zins niedrig ist. Im übrigen glaube ich, dass das Inflationsziel von 2% im Jahr durchaus schon erreicht ist. Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass im Vergleich zum letzten Jahrzehnt der schnelle Konsum ausgebaut ist, und dass es dort durchaus Inflation gibt. Wenn meine Vermutung stimmt, dass niedrige Zinsen zu viele Investitionen hervorrufen können und gleichzeitig durch das Ankaufprogramm von Anleihen der Zentralbank den Märkten viel Geld gegeben wird, dann muss man fast zu dem Schluss kommen, dass die Zentralbank der Wirtschaft Geld aufdrängen möchte, nach dem Motto: "Macht was mit dem Geld, dass es Euch besser gehen möge." Das bedeutet dann zunächst bei den Unternehmen, dass man neue Projekte erschliessen könnte, die auch mehr Beschäftigung schaffen. Insgesamt sollte es auch ohne übertriebene Maßnahmen der Zentralbank zu einer Preissteigerungstendenz kommen. Und zwar aufgrund des verständlichen Wunsches der Beschäftigten, höhere Gehälter zu erhalten, die die Unternehmer dann in den Preisen von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigen müssen. Die "richtige" Höhes des Zinses sollte sich meiner Meinung nach danach richten, wie sie es Unternehmen ermöglicht, die für eine Zunahme der Beschäftigung erforderlichen Investitionen stämmen zu können. Natürlich könnte man Seiten füllen mit der Thematik, welche Aspekte betrachtet werden müssen, durch Zinsgestaltung genau die richtigen Investionen (nicht zu viel, nicht zu wenig) für die Wirtschaft zu stimulieren. Was die Europäische Zentralbank angeht, so muss vermutet werden dass sie mit Ihrer Zins"politik" wohl auch die Staatsverschuldung im Blick hat. Wenn das stimmen sollte, würde sie eventuell politische Fehler aus der Vergangenheit abzumildern versuchen. Zu der Thematik, dass es mancherorts weniger gut gelungen ist, die Reichen bzw. Vermögenden ihrer Länder entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit steurlich an den gesellschaftlichen Zielen eines Mehr an sozialer Gerechtigkeit und des Ausbaus der erforderlichen Infrastruktur zu beteiligen, so dass die Staaten durch extreme Verschuldung einspringen mussten, werde ich demnächst Gedanken präsentieren. Klar sollte aber sein, dass es wohl kaum allein der Zins und die Geldmenge sein werden, die dies heute ausbügeln könnten. So gesehen wiederhole ich mich, wenn ich bei der Feststellung bleibe, dass schon die "richtige" Höhe des Zinses mit Hinblick auf private und staatliche Investitionen eine anspruchsvolle Aufgabe für die Zentralbank ist. Ja wenn, ja wenn Zentralbanken den Zins überhaupt in solch einer Hinsicht steuern können. Und wenn Banken fallweise die Zentralbankpolitik nicht passt, müsste man fragen, ob es eine Möglichkeit gibt, sich unabhängiger von der Zentralbank zu machen. Dazu müsste man aber auch die Historie vom Verhältnis Banken zu Zentralbanken kennen und herausfinden, ob Banken ohne Zentralbank tendenziell zu hohe Zinsforderungen hätten. Eigentlich ist nicht einzusehen, schon aus dem Blickwinkel der bescheidenen Sparer, warum die Zinshöhe nicht von der durchschnittlichen Rendite der Investitionsprojekte abhängen sollte, die aufgrund von Ersparnissen anderer ermöglicht werden. Denn insgesamt gibt wohl auch das Schaffen einer riesigen Geldmenge den Sparern heutzutage das ungute Gefühl, dass die Zentralbank unabhängig von dem Wunsch der Sparer nach der Höhe ihrer Ersparnisse (gesteuert u.a. durch die Komponenten Zins, gegenwäriges Einkommen und Absicherung für die Zukunft) den Investoren Geld zur Verfügung stellen kann. Die Zentralbank gibt fast das Gefühl, sie brauche die Sparer eigentlich nicht. Wenn dieses Gefühl so duchaus bei Privaten schon aufgekommen sein sollte, wie kommt es dann bei denjenigen Entscheidern an, die fallweise die Staatsverschuldung noch vorantreiben?

Branchenwachstum
und Arbeitsmarkt (+/- ?)

Bemerkungen von Kalenderwoche 21, 2016: Hier nun wie versprochen einige Anregungen, ob die Gesellschaft effizienter als in einer Lotterie umverteilen kann. Im Grunde soll hier nicht eine Umverteilung sondern zunächst eine "intertemporale Verteilung" vorgeschlagen werden. Was ist gemeint? Nun, bei einer Lotterie kann man eine hohe Summe, allerdings mit einer extrem kleinen Wahrscheinlichkeit gewinnen. Wenige bekommen also durch die Einzahlungen von Vielen sehr viel. Und dann ist es auch so, dass nicht die kompletten Einzahlungen ausgeschüttet werden, schon allein wegen der Verwaltungskosten. Viele Menschen brauchen allerdings keine Millionen, die bei einer Lotterie ohnehin nur sehr wenige bekommen. Und ganz viele bekommen bei einer Lotterie gar nichts. Im wirklichen Leben ist es aber so, dass sich mit einigen tausend Euro Bürger schon dringende Wünsche erfüllen können. Wenn wir jetzt zunächst das Beispiel eines kleinen Gemeinwesens nehmen, beispielsweise eine Stadt, in der es 50.000 Bürger gibt, die entweder ein Einkommen durch Beschäftigung haben, Rentner sind oder Sozialleistungen beziehen, und jeder im Monat über viele Jahre (oder immer) 5 € einzahlen würde, die dann in einem Bürger-Verteilungssystem unter den Einzahlern intertemporal verteilt werden würden, wäre das nicht besser in dem Sinne, dass es allen und nicht nur wenigen helfen könnte? 5 € monatlich eingezahlt, ergeben bei 50.000 Teilnehmern 250.000 € im Monat, wovon an die ersten Empfänger über 6 Monate jeweils 500 € ausgezahlt werden könnten. Jetzt kann man diesem System noch eine "intertemporale Umverteilungskomponente" geben, wenn sich beispielsweise die Hälfte der 50.000 Teilnehmer als gut verdienend bezeichnet und einzahlt, aber nie empfängt. Gibt es jeweils 500 Empfänger von 500 € für jeweils 6 Monate, und verzichtet die Hälfte der Einzahler auf Empfang, dann bekommen die letzten Empfänger ihre insgesamt 3000 € nach 25 Jahren (nach 24 Jahren und 6 Monate jeweils für ein halbes Jahr) 500 € im Monat; 500 Empfänger erhalten aber sofort für ein halbes Jahr das an Sie verteilte und umverteilte Geld. Und im Mittel erhält man es nach 12,5 Jahren. Dieses Beispiel macht deutlich, wie bescheiden man helfen kann, den 50% schlechter verdienenden Bürgern unterschiedliche zeitliche Wunschpräferenzen zu erfüllen, dauert es doch ziemlich lange bis man im Mittel seine 3000 € erhalten hat. Würde man allerdings alleine sparen ohne Zinsen zu erhalten, dauerte es 50 Jahre bis man sich die bei 5 € monatlich erspart hätte. Vor diesem Hintergrund ist das Beispiel mit intertemporaler Umverteilungskomponente wieder interessant. Und manchem macht es vielleicht gar nichts aus später zu empfangen. Jemand erwartet zum Beispiel in 15 Jahren eine bescheidene Rente und kann dann 3000 € gut gebrauchen, um sich neue Möbel zu kaufen. Was die Wirkungen auf die Wirtschaft betrifft, wären die möglicherweise belebend, denn 5 € im Monat spürt kaum ein Sozialhilfeempfänger (weniger als eine Pfandflasche am Tag), so dass niemand sein Ausgabeverhalten wegen 5 € weniger verändern wird, aber die jeweils 500 Empfänger bringen durch ihre geballten Ausgaben Impulse. Entscheidend ist, dass Bürger nicht verlernen dürfen, sich in einem Gemein- und Sozialwesen gegenseitig zu helfen. Regelt alles der Staat, könnte dies vergessen werden. An dieser Stelle kann man auch darüber nachdenken, ob es Sinn macht, wenn der Staat diese gegenseitige intertemporale Hilfe steuerlich bestrafen würde. Auch eine Anrechenbarkeit auf Sozialleistungen würde wohl keinen Sinn machen, denn viele werden nicht wissen, ob sie zum Zeitpunkt des Empfangs Sozialhilfeempfänger sein werden. Und ein einzahlender Sozialhilfeempfänger könnte zum Zeitpunkt der Auszahlungen ein Arbeitseinkommen haben. Und selbstverständlich müsste dieses System ehrenamtlich organisiert sein, und es sollte die Möglichkeit bestehen, dass die Teilnehmer ihre zeitliche Präferenz der Auszahlung nennen. Wollen zu viele ziemlich bald empfangen, müsste das Los entscheiden. Und dann ist natürlich entscheidend, dass durch diese Art von Diskussion, die aufkommen würde, sich Menschen finden, die sich gegenseitig noch besser helfen können, ihre Lage am Arbeitsmarkt zu verbessern.

Bemerkungen von Kalenderwoche 51, 2015: Augenscheinlich hat sich die Arbeitsmarktlage auch im vierten Quartal 2015 verbessert. Portfolio und Mehr - poum.de freut sich, wenn es dabei begleiten konnte. Allerdings wird bei der Arbeitsmarktstatistik anscheinend auch gemogelt. So werden über 58jährige wohl nicht mehr dazu gerechnet. Und gerade hier ist die Arbeitslosigkeit gestiegen. Das angesprochene Bewusstsein, nicht auszugrenzen wollen, muss also allein von den Privaten entwickelt werden. Zum Jahresausklang möchte Portfolio und Mehr gerne ansprechen, dass es natürlich verführerisch ist, Arbeitslose dort zu beschäftigen, wo sich etwas schnell verbraucht. Das sind z. B. Lebensmittel. Allerdings macht es Inflationsdruck bei Lebensmitteln in den Branchen schwieriger, wo sich etwas nicht so schnell verbraucht. Der Bereich Allocation and Pricing wird dies in der nächsten Zeit mathematisch zeigen. Darüber sollte man in der Weihnachtszeit, in der viel gegessen wird, auch nachdenken. Stichwort ausgewogenes Ausgabenportfolio. Nun ist es für ein Unternehmen, das eine bestimmte Anzahl Kunden mit einer bestimmten durchschnittlichen Marge braucht, natürlich eigentlich egal, ob dessen Kunden auch ausgewogen ausgeben. Denken Sie deswegen neben der Ausgewogenheit des Ausgabenportfolios auch darüber nach, welche Unternehmen dringend mehr Kunden und/oder eine bessere Marge brauchen. Portfolio und Mehr wird hierzu demächst einige Gedanken ins Spiel bringen, die zeigen, dass die Gesellschaft für den schrittweisen Wohlstand von immer mehr Bürgern, noch etwas effizienteres machen kann als Lotto. Und zwar wird eine Methode vorgestellt, die den Einzelnen wie beim Lotto ebenfalls nicht viel kostet.

Bemerkungen von Kalenderwoche 40, 2015: Der Arbeitsmarkt hat sich im September 2015 erholt. In diesem Zusammenhang kann man sich fragen, inwieweit für eine weitere Verbesserung der Arbeitsmarktlage auch das Bewusstsein der Unternehmen wichtig ist, weitere Arbeitspätze schaffen zu wollen, wo immer das möglich ist. Nutzen Sie dazu auch das Tool in der Spalte ganz links!

Bemerkungen von Kalenderwoche 38, 2015: Die Europäische Zentralbank scheint sich immer wieder zu wundern, dass der massive Aufkauf von Anleihen kaum zu Inflation führt. Man muss kein Zentralbanker sein, um zu vermuten, dass auch die Fast-Abschaffung von Zinsen wahrscheinlich aufgrund von ziemlich gesättigten Märkten Unternehmen nicht zu außergewöhnlichen Wagnis-Investitionen bringen kann. Und diejenigen Verbraucher, die nicht gesättigt sind, verdienen in ihren aktuellen Beschäftigungen trotz moderatem Wachstum nicht wesentlich mehr, und schaffen es auch nicht, in Tätigkeiten zu wechseln, wo sie deutlich mehr verdienen würden. Auch der Arbeitsmarkt scheint ohne grundlegend verbesserte Absatzerwartungen der Unternehmen ziemlich gesättigt zu sein. Wahrscheinlich würden leicht steigende Zinsen eher zu Inflation führen als die extrem lockere Geldpolitik. Nun muss man feststellen, dass trotz niedriger Zinsen in Deutschland die Immobilienpreise zugelegt haben. Würde die Europäische Zentralbank die Zinsen anheben, so käme das zu einer Zeit, in der eigentlich viele neue Wohnungen gebraucht werden. Zentralbanker stecken also in einem Dilemma. Ohnehin ist zu vermuten, dass niedrige Zinsen die Zunahme der Staatsverschuldung bremsen sollen. Die ausbleibende Inflation hilft zum Abbau oder Bremsen der Staatsverschuldung nicht noch zusätzlich, so wie es die Zentralbank wahrscheinlich gerne sehen würde. Das Branchenwachstum betreffend kann nur wieder einmal mehr festgehalten werden, dass die Verbraucher weiterhin gleichmäßig Ausgeben müssen und am besten noch ein wenig mehr. Dann absorbiert auch der Arbeitsmarkt weiter Suchende.

Bemerkungen von Kalenderwoche 37, 2015: Aktuelle Entwicklungen lassen vermuten, dass in Deutschland in der nächsten Zeit viele neue Wohnungen gebraucht werden. Interessanterweise wird wohl bald im DAX ein Chemieunternehmen durch ein Wohnungsunternehmen ausgetauscht. Vielleicht ist es aber so, dass dieses Unternehmen weniger im Neubau als in der Übernahme (und Renovierung) bestehender Wohnungen seine Gewinne erzielt hat. Trotz moderatem Wachstum tritt der Arbeitsmarkt auf der Stelle. Da viele Beschäftigten in ihren Branchen mit flexiblen Preisen, die sich auch mal nach unten bewegen können, zurecht kommen müssen, kommt schon ein wenig Verwunderung auf, dass die Immobilienpreisentwicklung nicht dazu beiträgt, dass den Beschäftigten mehr Geld übrig bleibt, um anderen Branchen zu mehr Schwung auch Arbeitspätze betreffend zu verhelfen. Da bald auch die Krankenversicherungsbeiträge steigen werden, könnte man sich fragen, ob nicht Pharmakonzerne durch Preissenkungen ihren Beitrag zu Vollbeschäftigung leisten könnten. Und das Handeln der Politik ist mehr ein Reagieren, als dass brilliante Ideen aus der politischen Ecke dem Engagement der Privaten ein Multiplikator sein würden.

Bemerkungen von Kalenderwoche 35, 2015: Wenn man durch die Straßen der Innenstädte läuft, so gewinnt man den Eindruck, die ausgehende Gesellschaft möchte vorwiegend im Bereich des schnellen Konsums Arbeitsplätze schaffen. Aber das betrifft natürlich nur diejenigen, die man sieht. Haben Aktien der "Fast Moving Consumer Goods" wirklich noch sehr viel Potenzial? Prima wäre es natürlich, wenn alle wüssten, wo ein zusätzlich ausgegebener Euro die meiste zusätzliche Beschäftigung bietet. Für den drastischen Abbau von Arbeitslosigkeit müsste man allerdings auch wissen, worauf die meisten Arbeitsuchenden spezialisiert sind. Haben viele in vollkommen gesättigten Branchen gearbeitet? Wie kann man sie in andere Branchen herein lassen? Auch für Zentralbanken könnte es wichtig sein zu wissen, wie eine zusätzlich geschaffene Geldeinheit, der zunächst noch keine erfolgte zusätzliche Produktion oder noch keine zusätzlich erbrachte Dienstleistung gegenüber steht, dies dann im Verlauf schaffen kann. Allerdings ist die Europäische Zentralbank vorwiegend der Preisstabilität verpflichtet, während die US amerikanische Zentralbank sich auch um Beschäftigung zu kümmern hat. Ohne zu wissen, wo ein zusätzlicher Euro die meiste Beschäftigung bietet, kann man schon einmal feststellen, dass auf ihn Umsatzsteuer anfällt, gegebenenfalls Einkommssteuer und Unternehmenssteuern. Wie kann der Staat diese zusätzlichen Steuereinnahmen im Sinne der Beschäftigung sinnvoll einsetzen? Aber was ist, wenn ein zusätzlich geschaffener Euro in die Aktienmärkte fließt. Wann hat er Auswirkungen auf die Beschäftigung?